DER BUS - EIN MEISTERWERK DER TECHNIK

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Die moderne Reisebustechnik ist heute ein komplizierter Mechanismus, wobei Sicherheit in allen Bereichen stets im Vordergrund steht:

Standard in allen Fahrzeugen: drei separate Bremssysteme, die halbjährlich auf unserem betriebseigenen Bremsprüfstand überprüft werden:

Hochleistungsbetriebsbremse (Scheibenbremse) mit Druckluft.

Motorbremse - der große Dieselmotor eines Reisebusses wird auch als Bremse eingesetzt. Hierbei wird der Auspuff direkt am Motor vorübergehend mechanisch verschlossen, was wie hochtouriges Drehen des Motors zu hören ist. Die Motorbremse unterliegt keinem Verschleiß.

Der Retarder ist ebenfalls eine verschleißfreie Bremseinrichtung, die gleichermaßen der Sicherheit und dem Komfort dient. Sanft und ruckfrei bremst eine kleine Turbine oder Wirbelstromscheibe die Antriebswelle des Motors und damit die Geschwindigkeit des Busses - auch bei hohen Geschwindigkeiten. Das Anti-Blockier-System (ABS) verhindert bei starkem Bremsen als elektronische Bremsdruckregulierung ein Blockieren der Räder. So kann der Buslenker während einer Vollbremsung jeder Gefahr ausweichen.

Die Anti-Schlupf-Regelung (ASR) verhindert bei schlechten Straßenverhältnissen ein einseitiges Durchdrehen der Antriebsräder. Das System beeinflusst automatisch die Gasregulierung und die Radbremse.

Fahrdynamikregelung (FDR) bzw. elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP): Dies ist ein aktives System zur Steigerung der Fahrsicherheit und Fahrstabilität. Bei Ausweichmanövern oder in Kurvenfahrten reduziert es spürbar die Schleudergefahr. Dieses System unterbindet durch gezielte Bremseingriffe auf einzelne Räder und durch automatische Gasregulierung ein Ausbrechen und Umkippen des Busses.

Ein Geschwindigkeitsbegrenzer verhindert, dass der Fahrer beim Beschleunigen des Busses die im Begrenzer programmierte Höchstgeschwindigkeit überschreiten kann. Diese beträgt für Busse 100 km/h - auch auf Autobahnen.

Die Überrollfestigkeit ist bei modernen Bussen äußerst hoch. Die computerberechnete und erprobte Struktur des "Bus Gerippes" ist so gebaut, dass im Falle eines Aufpralls die Verformungen der Fahrgastzelle minimiert wird.

Sicherheitsgurte sind serienmäßig an allen Sitzplätzen in Reisebussen ab dem Baujahr 1999. In einigen Länder, so zum Beispiel in Österreich und Deutschland, besteht auch Anschnallpflicht für alle Insassen!

Die technische Hauptüberprüfung bei Bussen wird einmal pro Jahr in autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt. Kleinere, regelmäßige Kontrollen und Reparaturen werden in unserer firmeneigenen, gut ausgerüsteten Werkstätte von Fachleuten gemacht.